Wie Unternehmer mit der Steuerberatervergütungsverordnung umgehen können

»Warum hängt das Honorar meines

Steuerberaters eigentlich vom

Umsatz ab? Machen große Zahlen

mehr Aufwand als kleine?«

Heike T. aus Nürnberg

Ist die Gebührenordnung der Steuerberater gerecht?

Steuerberatung die sich rechnetIn Deutschland gilt für Steuerberater die gesetzlich vorgeschriebene Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Diese orientiert sich zum einen an den Werten, die sich aus den einzelnen Sachverhalten ergeben, andererseits am Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad. Mit anderen Worten: Die Honorarsätze steigen in Abhängigkeit vom Gegenstandswert, während der tatsächlich investierte Zeitaufwand des Beraters nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Für die meisten Unternehmer und Unternehmerinnen, welche sich mit ihrem Geschäft nicht in einem geschützten Gärtchen bewegen, ist diese Honorarbildung absolut unverständlich, ja inakzeptabel. Aber was will man machen? Gesetz ist Gesetz! Oder etwa doch nicht?

Wie die Gebührenordnung der Steuerberater im Prinzip funktioniert

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde ein Unternehmen, welches mit wenigen Geschäftsvorfällen einen hohen Umsatz erzielt mehr bezahlen müssen, wie eine Firma, welche mit vielen kleinen Geschäften einen deutlich niedrigeren Umsatz erzielt?

Steuerberatervergütungsverordnung Kosten sparen Honorar Steuerberatung
Bei der Gebührenordnung für die Steuerberatung ist das Prinzip einfach: Je höher der Gegenstandswert, desto höher das Honorar. Allerdings gibt die Gebührenordnung nur eine Preisspanne vor, welche Verhandlungsspielraum lässt.

Muss es nicht. Zumindest in der Theorie. Denn die Preisspanne zwischen den minimalen und dem maximalen Honorar spiegelt den Aufwand wieder, welcher die Steuerkanzlei mit dem Mandat hat. Ein einfaches Mandat wird also belohnt, indem es im unteren Bereich der Preisspanne angesiedelt wird. Das aufwändigere hingegen bekommt den Höchstsatz im Bereich seines Gegenstandswertes.

Wie gesagt, das ist die Theorie. In der Praxis wird der Steuerberater aber mit einem durchschnittlichen Gebührensatz zur Anwendung bringen. Diesen wird er nur ändern, wenn das Mandat aus dem Ruder läuft und er deutlich mehr Arbeit hat. Oder wenn ihn der Mandant unter Druck setzt.

Mit Marktwirtschaft hat die Steuerberatervergütungsverordnung nichts zu tun

Wir erkennen daraus, dass die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) zwar eine marktwirtschaftsferne Krücke ist, dass es aber durchaus die Möglichkeit gibt, die scheinbar in Stein gehauenen Gebühren zu drücken.

Es gibt im Prinzip drei Möglichkeiten dies zu tun:

1. Bessere Preis durch bessere Arbeitsvorbereitung

Das Unternehmen liefert die Belege so, dass die Steuerkanzlei weniger Aufwand hat. Das führt umgekehrt natürlich zu einem größeren Aufwand im eigenen Betrieb, was das Einsparpotential deutlich minimiert.

2. Besserer Preis durch Verhandlung

Sprechen Sie Ihren Steuerberater / Ihre Steuerberaterin auf das, Ihrer Ansicht nach zu hohe, Honorar an. Viele Unternehmer müssten dazu allerdings über ihren Schatten springen, ist der Steuerberater doch in ihrer Hierarchiestufe knapp unterhalb des Heiligen Geistes angesiedelt. Könnte sich trotzdem lohnen. Wobei Sie die Bereitschaft zeigen müssen, ggf. die Steuerkanzlei zu wechseln.

3. Das Steuerberatungspaket von unternehmerberatung.org

Trennen Sie die Verarbeitung (Buchhaltung) von der Beratung. Mit der reinen Verarbeitung verdienen Sie kein Geld. Hier können Sie gefahrlos ansetzen. Die Verarbeitung in unserem System läuft über einen schlanken Prozess. Die Daten werden alle online übermittelt, was eine weitgehend automatische Verarbeitung zulässt (Stichwort: Online-Steuerberatung oder besser Online-Buchhaltung). Das spart Kosten ohne Qualitätsverlust.

Die eigentliche Beratung, von welcher Sie wirklich profitieren können, bauen wir sogar aus. Sie können weiterhin auf eine hochwertige Steuerberatung durch Ihren verantwortlichen Steuerberater vertrauen. Zusätzlich erhalten Sie eine betriebswirtschaftliche Auswertung und Beratung durch den Unternehmerberater der TWC Consulting. Nicht online, sondern bei Ihnen im Betrieb.

Was darf die Steuerberatung kosten

Diese Frage sollten Sie so nicht stellen. Die Frage sollte sein: Was bringt mir eine Steuerberatung und was kostet sie. Grundsätzlich sollten Sie sich niemals primär am Preis einer Leistung orientieren, sondern am Kosten/Nutzen Verhältnis.

Wir möchten darauf hinweisen, dass unser Steuerberatungs-Modul nicht als Billigprodukt zu sehen ist. Das ist nicht unser Ziel. Unser Anspruch ist, dass Sie für das gleiche Geld oder etwas weniger, einen deutlich höheren Gegenwert erhalten. Einen Gegenwert, der die Steuerberatung am Ende sogar zur lohnenden Investition macht.

Daniel S. Batt
dipl. Finanzplaner FA (FH)
Geschäftsführer der TWC Consulting GmbH

Alles klar? Oder haben Sie noch Fragen?

Gerne geben wir Ihnen kostenlos und unverbindlich Auskunft rund um das Thema Kostensenkung im Bereich der Steuerberatung. Natürlich können Sie von uns auch jederzeit ein konkretes Angebot zu einem unserer Leistungspakete (Steuerberatung, Unternehmerberatung, Vertrieb und Marketing) einfordern. Einfach nebenstehendes Kontaktformular ausfüllen. Wir melden uns so rasch es uns möglich ist bei Ihnen.

Zusammenfassung

Die Steuerberatervergütungsverordnung folgt nicht marktwirtschaftlichen Gesetzen. Es gibt gute Gründe sie abzulehnen. Allerdings ist die Steuerberatervergütungsverordnung nur eine grobe Matrix, welche in erster Linie dazu dient, Mindestgebühren zu sichern und die Mandanten vor überzogenen Maximalgebühren zu schützen. Wo sie innerhalb der Gebührenordnung der Steuerberatervergütungsverordnung angesiedelt sind, können Sie mitbestimmen. Indem Sie eine bessere Vorarbeit leisten, eine bessere Einstufung verhandeln oder auf die schlanken Prozesse einer Online-Steuerberatung umschwenken, wie sie etwa unternehmerberatung.org anbietet.

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